Gesamtkonzept
Unsere Absicht ist: „Die Mitglieder einer Hausgemeinschaft und des Vereins bereichern sich gegenseitig und ermöglichen Teilhabe und Wohlergehen“
(→ Prozesslanschaft, oben rechts). Einfach ausgedrückt sagen wir dazu:
Gemeinsam statt einsam!
Das ist unsere Antwort auf drohende Vereinsamung und auf fremdbestimmte Lebensformen, die mit zunehmendem Alter immer bedrängender werden können.
Auf Anregung von Bürgermeister Sentner (→ Warum Vereinsgründung?) entwickelten wir unser Leitbild (→ Leitbild), unsere Satzung und gründeten den Verein. Als Bürgerinnen und Bürger greifen wir für Mitbürgerinnen und Mitbürger das Versprechen unseres Staates auf „Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern und den alten Menschen die Möglichkeit zu erhalten, selbstbestimmt am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen und ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe zu stärken.“ (§ 71, SGB XII)
Wir verfolgen dabei eine → Doppelstrategie: Es geht darum, das in Aussicht gestellte „Wohnprojekt Steinebergstrasse“ zu bezahlbaren Bedingungen (→ Was heißt „bezahlbar“?) zu verwirklichen. Die Lösungsansätze sollen zugleich nachhaltig und für Folgeprojekte tragfähig sein. Daran arbeiten wir in Zusammenarbeit mit politischen Akteuren und fachlichen Partnern.
Wir sind bestrebt als (zukünftige) Großeltern unsere Kinder und Enkel bereits jetzt für die anstehende Fragen zu sensibilisieren.
Wirkungsvolle Armutsprävention beginnt früh! (→ Armutsprävention) Die Beschäftigung mit der Organisation von angemessenem Wohnraum benötigt gerade in der Familienphase eine nachhaltige Orientierung (→ Engagement für bezahlbarer Wohnraum). Deshalb adressieren wir unsere Angebote über unsere Mitglieder auch an die nachfolgenden Generationen.